VDSF e.V. - Verband Deutscher Sportfischer

VDSF präsentierte die Vielfalt des Angelns in Deutschland
- 21.000-Liter-Aquarium mit 23 heimischen Fischarten war die Attraktion
Bilder von der Grünen Woche 2004 >>>

470.000 Besucher auf der Grünen Woche meldete die Messeleitung am letzten Tag der Grünen Woche in Berlin. Damit wurde das gute Besucher-Ergebnis vom Vorjahr wieder fast erreicht.
Die größte Landwirtschaftsmesse der Welt wurde auch wieder vom VDSF mit einem 350qm großen, repräsentativen Ausstellungsstand in Halle 26c belegt. Unter dem Motto "Jagen und Angeln - Natur erleben" hatte die Messeleitung die naturverbundenen Firmen und Verbände in dieser Halle zusammengelegt und damit sehr erfolgreich einen Grundstein für den weiteren Ausbau gelegt.

Der Deutsche Jagdschutz-Verband präsentierte in der Nachbarschaft zum VDSF großflächige Wildgehege und Waldbiotope. Außerdem waren verschiedene Angelgerätehändler und -tourismusfirmen in der neu konzipierten Halle 26c.
Das Motto des VDSF-Standes war erneut "Angeln in Deutschland". Große Attraktion für die zahllosen Standbesucher war das Aquarium mit 23 Fischarten aus der Region, vor allem aus der Oder.
In Zusammenarbeit mit dem Landesfischereiverband Baden-Württemberg und unter der fachkundigen Leitung von VDSF-Präsidiumsmitglied Dr. Hartmut Kieckhäfer (Referent für Gewässerfragen) hatte der VDSF das Aquarium von Stuttgart nach Berlin bringen lassen und mit Unterstützung des VDSF-Landesverbandes Berlin-Brandenburg mit Fischen besetzt.
10 Tage lang betreuten Hartmut Köhnlein (Fischereiverein Stuttgart), Dr. Roland Grimm (LFV Baden-Württemberg), Dr. Eckhard (VDSF-Geschäftsstelle) sowie Dr. Kieckhäfer und seine Frau das Fischbecken.
Ungezählte Fragen wurden von den Besuchern gestellt - immer wieder wurde nach den Namen der dort schwimmenden Fischarten gefragt. Die Besucher waren zu 95 Prozent fischereiliche Laien. So konnte ein großer Teil der nichtangelnden Öffentlichkeit über die Belange des Verbandes Deutscher Sportfischer informiert und mit den verantwortungsvollen Aufgaben der Angelvereine in Deutschland bekannt gemacht werden.

Die neu vorgestellten 12 Schautafeln "VDSF-Fischlehrpfad" lockten endlos viele Neugierige auf unseren Stand, um nähere Informationen über die heimischen Fischarten zu erhalten. Viele Schulklassen mit ihren Lehrern, angemeldet und unange-meldet, kamen und wurden fachkundig von Heinz Günster (VDSF-LV Rheinland-Pfalz) über Fische und Fischerei anhand der Lehrtafeln und am "lebenden Objekt" (im Aquarium) informiert.
Besonderen Anklang fand auch wieder der Casting für jedermann - Stand. Dort standen renommierte Castingsportler des VDSF dem interessierten Publikum mit Anleitungen für (meistens) erste Wurfübungen mit der Angel zur Verfügung. Otmar Balles, Josef Hunsinger, Manfred Mohr (alle VDSF-LV Rheinland-Pfalz), Heinz Maire-Hensge (VDSF) und Heinz Oelke (VDSF-LV Berlin-Brandenburg) taten dies mit großem Engagement. Und wenn man bedenkt, dass jedes Mitglied der Messemannschaft von 8.30 Uhr bis 18.30 ohne Pause auf ihrem jeweiligen Platz am VDSF-Stand seinen Dienst tat, dann kann allen mit hohem Respekt und großer Anerkennung gedankt werden!
Die VDSF-GmbH gehörte wieder mit zum Ausstellungsstand des Verbandes. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VDSF-Geschäftsstelle - bewährt und messeerfahren - werden hier in den Dank selbstverständlich eingeschlossen.
Weitere bewährte Unterstützung erhielten wir von Martin Münk (VDSF-LV Rheinland-Pfalz), von Horst Scholz und Luitpold Edenhart (LFV Bayern), ohne die wir uns eine solche Messe überhaupt nicht vorstellen können. Nicht zu vergessen Erich Gruber aus Leipzig, der wieder einmal unermüdlich für das leibliche Wohl der Messemannschaft gesorgt hatte.
Zu danken ist auch dem VDSF-Landesverband Berlin-Brandenburg, der als Hauptstadt-Verband zahlreiche Besucherfragen aus Berlin und Brandenburg zu beantworten hatte, dem Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern, die ebenfalls wieder mit Ihrem Angebot vertreten waren.

Da anlässlich der Grünen Woche auch das VDSF-Präsidium und der VDSF-Verbandsausschuss in Berlin tagten, hatten viele Landesverbandspräsidenten die Gelegenheit genutzt, sich die VDSF-Präsentation und die Grüne Woche insgesamt einmal anzusehen, um sich ein Urteil darüber bilden zu können.
Dass diese Gelegenheit verständlicherweise (von wenigen) auch für einen kleinen abendlichen Bummel durch Altberliner Kneipen genutzt wurde, liegt auf der Hand.
Von einem der Landesverbandspräsidenten, die sich einen solchen Berlin-Abend gönnten, selbst wurde eine Anekdote berichtet, die hier wiedergegeben sei: Nach dem Kneipenbummel fand man spät wieder ins Hotel zurück. Zeit zum Schlafengehen. Es dauerte nicht lange, bis die Toilette rief. Er versäumte es, Licht zu machen und verwechselte die Klotür mit der Eingangstür zum Hotelzimmer. Er trat hinaus, merkte, dass er falsch war. Aber oh Schreck, die Tür fiel hinter ihm ins Schloss, und er stand im Pyjama auf dem Flur. Was tun?! Runter zum Nachtportier. Der traute ihm nicht, bezweifelte, dass er Hotel-gast sei und ließ sich erst nach längerem Überreden davon überzeugen, dass er tatsächlich dort wohnte. Man holte einen Zweitschlüssel und jetzt konnte die Blase end-lich auf der Toilette im Hotelzimmer entleert werden.
Tja, so kann´s gehen.
Freimütig erzählte er dieses Erlebnis am nächsten Morgen bereits beim Frühstück und amüsierte sich köstlich über sich selbst.
Derartige Geschichten am Rande kommen nicht sehr häufig vor. Für die Messe-mannschaft bedeutet die Grüne Woche erhebliche Anstrengung. Ausflüge in das Berliner Nachtleben sind nicht drin. Jeden Tag sind alle wieder neu gefordert.

Wir bedanken uns bei allen herzlich und freuen uns auf die nächste Grüne Woche Berlin 2005.

Wolfgang Düver
VDSF-Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Bilder von der Grünen Woche 2004 >>>



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