|
16.10.2007
Pilotstudie „Dorsch-/Kabeljaufänge durch die deutsche Freizeitfischerei der Nord- und Ostsee, 2004 - 2006"
Fangen Angler zu viel Dorsch?!
Mit Verwunderung haben die Delegierten des Deutschen Fischereitages in Eisenach (12.-14. 9- 2007) die Nachricht aufgenommen, dass die Pilotstudie der Bundesforschungsanstalt für Fischerei, Institut für Ostseefischerei, zu Dorsch-/ Kabeljaufangen in der Nord- und Ostsee zur Hälfte den Anglern anlastet.
So wird dort gesagt, Freizeitangler hätten in den Jahren 2004 bis 2006 zwischen 1.900 und 5-100 Tonnen Dorsch entnommen. Dies seien im Mittel 50 % der Anlandungen der deutschen kommerziellen Fischerei. Etwa 90 % der Biomasse und ca.. 80 % der Stückzahl werde auf offener See beim Boots- und Kutterangeln sowie dem Trolling entnommen. Nur ein geringer Teil der Fänge entfalle auf das Angeln vom Strand. (Siehe Pressemitteilung der Bundesforschungsanstalt für Fischerei unter www.BfN-fish.de)
Eine erste Stellungnahme des Verbandes Deutscher Sportfischer e. V (VDSF) zur Information von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer ist bereits erfolgt, denn auch bei der EU in Brüssel, so steht zu befürchten, wird diese Studie auf den Schreibtischen landen. Die beiden an der Ostsee anliegenden VDSF-Landesverbände - der Landessportfischerverband Schleswig-Holstein e. V (LSFV S-H) und der Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern e. V (LAV M-V) - haben hierzu ebenfalls Stellungnahmen verfasst.
Wir bieten sie nachstehend zum Download an.
Stellungnahme des VDSF
Stellungnahme des Landesanglerverbandes Mecklenburg-Vorpommern e. V (LAV M-V)
Stellungnahme des Landessportfischerverband Schleswig-Holstein e. V (LSFV S-H)
[ Artikel drucken ]
|